Konzept
Mercurials Konzept von dezentralen Repositories unterscheidet sich grundlegend von zentralen Repositories wie z.B. Subversion.
Dabei ist in Mercurial ein Repository immer ein Arbeitsverzeichnis, das an einen Speicher gekoppelt ist. Dabei enthält der Speicher die vollständige Historie eines Projekts. Anders als zentrale Versionsverwaltungen gehört bei Mercurial zu jedem Arbeitsverzeichnis eine eigene private Kopie der Historie. Dies erleichtert die parallele Entwicklung deutlich.
Das Arbeitsverzeichnis enthält neben den Kopien der Dateien eines Projekts zu einem gegebenen Zeitpunkt auch zwei weitere Dateien:
- .hgignore
- Liste von Dateien, die nicht mit Mercurial verwaltet werden sollen
- .hgtags
- Tags
- commit
- Die im Arbeitsverzeichnis gemachten Änderungen werden als neue Revision gespeichert.
- Changeset
- Mercurial fasst die mit einem commit gemachten Änderungen an verschiedenen Dateien in einem atomaren Changeset zusammen.
- Revisionen
Sie sind die Changesets des gesamten Projekts und erhalten fortlaufende Nummern.
Schlüsselwörter für Revisionen
- Head
- Jeder nicht zusammengeführte Zweig erzeugt einen neuen Head der Revisionshistorie
- Tip
- Der Head mit der höchsten Revisionsnummer
- pull
- Synchronisation der Speicher

