1. Initiale Auswahl
Ziel dieser Phase ist es, Produkte aus der Software-Evaluation auszufiltern, die anscheinend unbrauchbar für den Geschäftsprozess sind.
Indikatoren
- Ziel der Anwendung
- Unternehmenskritisch, routiniert, Entwicklung oder Experiment.
- Rechtliche Situation
Nicht alle Lizenzen werden zur Erstellung der Anwendung infrage kommen:
- OSI-zertifiziert
- Die Open Source Initiative (OSI) zertifiziert Linzenzen als offen und sicher (www.opensource.org)
- Copyleft-Lizenzen
- Copyleft-Lizenzen erlauben Modifikationen des Codes, und die Distribution des neuen Produkts als Open Source. Die Integration in kommerzielle Produkte ist damit eingeschränkt (s.a. www.fsf.org/licensing/licenses/)
- Standard-Kompatibilität
- Sofern Standards für den Geschäftsprozess vorhanden sind, sollte überprüft werden, ob die Software diese Standards erfüllt.
- Referenzen
- Je relevanter die Software für das Unternehmen ist, desto höher werden Sie als late adopter die Zufriedenheit von Kunden der Software beurteilen.
- Support
- Falls das Unternehmen keine Resourcen für internen Support zur Verfügung stellen kann, sollten Anwendungen genutzt werden, für die professioneller Support verfügbar ist.
- Implementierungssprache
- Falls die Software für spezifische Unternehmensanwendungen angepasst werden soll, ist die primäre Implementierungssprache von entscheidender Bedeutung.
Literatur
Gibt es unabhängige Untersuchungen zu diesem Produkt?
Analysieren Marktforschungsunternehmen z.B. (Gartner, IDC) das Produkt?
Gibt es Bücher zu diesem Produkt?
Bücher sind ein guter Indikator für die Ausgereiftheit und Akzeptanz eine Software.
Darüberhinaus können noch weitere Indikatoren für die spezifischen Anforderungen hinzukommen.
Regeln
Anschließend legen Sie die Regeln fest, nach denen die Software für die weitergehende Software-Evaluierung ausgewählt wird:
- Müssen alle Indikatoren vollständig erfüllt werden oder nur bestimmte?
- Wie viele Indikatoren müssen nicht vollständig erfüllt sein?
- etc.
Auswahl
Das Ergebnis dieser initialen Auswahl sollte eine akzeptable Anzahl von Softwareprodukten für die weitere Software-Evaluierung ergeben.
