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Einführung in Software-Evaluation

erstellt von Veit Schiele zuletzt verändert: 25.05.2009 08:53

Bei der Entscheidung, welche Software für einen Geschäftsprozess infrage kommt, kann Open Source das Risiko deutlich minimieren.

Kosten
Häufig fallen beim Evaluieren kommerzieller Software schon hohe Beschaffungskosten an, Open Source Software ist jedoch meist kostenfrei.
Source code
Bei Closed Source Code kann die Sicherheit und Qualität kaum beurteilt werden. Umgekehrt tendieren ausgereifte (mature) Open Source-Produkte dazu sicherer und fehlerfreier als kommerzielle Produkte zu sein.
Architektur
Die meist weit verstreute Entwicklergemeinde von Open Source-Produkten begünstigt ein modulares Design. Dabei ist Modularität eine Voraussetzung für die Erweiterbarkeit und Fehlerbereinigung (Debuging) eines Produkts.
Qualität
Die Transparenz des source code und der Architektur erlauben qualitativ hochwertigere Produkte.
Roadmap
Bei kommerzieller Software haben kleine und mittelständische Unternehmen kaum Einfluss auf die Richtung, in der das Produkt weiterentwickelt wird. Setzen sie solche Software ein, sind sie meist über Jahre darauf angewiesen, dass die Software in ihrem Sinne weiterentwickelt wird. Open Source Software ist hingegen meist abhängig von den Interessen der Entwicklergemeinde und deren Kunden.
Support
Zwar bieten die meisten Entwickler von Open Source-Software nicht unmittelbar Support an, meist entstehen jedoch bei ausgereiften Produkten Dienstleister, die diesen Mangel ausgleichen.
Schnelligkeit
Häufig wird in Open Source-Projekten nach dem Paradigma Release early, release often verfahren um möglichst früh den Kontakt zur Community zu suchen und aufrechtzuerhalten. Zwar sehen sich viele Unternehmen außer Stande, diese Entwicklung zu verfolgen, jedoch werden sicherheitskrititsche Fehler auch meist schneller beseitigt.