1 Ansätze
erstellt von Veit Schiele
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zuletzt verändert:
17.04.2007 19:36
© Veit Schiele 2006
Natürliche Sprache und kontrollierte Termini in großen und kleinen Organisationen.
Im wesentlichen werden zwei verschiedene Ansätze zur Verschlagwortung unterschieden:
- Natürliche Sprache
- Die Begriffe werden den Objekten frei zugeordnet
- Kontrollierte Termini
- Die Begriffe sind vordefiniert
Beide Ansätze bieten Vor- und Nachteile je nach Zeit, Datenbankgröße und Anzahl der beteiligten Personen.
Verschlagwortung in natürlicher Sprache
Große Organisation
Vorteile:
- verteilte Kosten.
- Neue Worte werden hinzugefügt, sobald sie auftreten.
- Die Suche ist schnell und einfach.
Nachteile:
- Wenn zu viele Personen mit der Verschlagwortung beschäftigt sind entstehen zu viele Schlagworte je Objekt.
- Der Nutzer muss nach den Stichworten suchen, die andere den Objekten zugeweisen haben um relevante Informationen zu erhalten. Die Nutzer müssen die Begriffe der jeweiligen Fachdisziplinen kennen.
Kleine Organisation
Vorteile:
- Neue Worte werden hinzugefügt, sobald sie auftreten.
- Nur ein bis zwei Personen müssen in den Prozess involviert sein.
- Die Suche ist schnell und einfach.
Nachteile:
- Vernachlässigung der Dokumentationsentscheidungen.
- Möglicherweise wird keine Liste der Schlagworte geführt.
- Möglicherweise wird nicht die reguläre Schlagwortliste verwendet.
Verschlagwortung mit Kontrollierten Termini
Große Organisation mit vielen Nutzern und/oder großem Katalog
oder
kleine Organisationen mit großem Katalog
Vorteile:
- Reduziert die unkontrollierte Verwendung von Schlagworten.
- Sichert Konsistenz und Einheitlichkeit der Verschlagwortung.
- Zeigt Hierarchien und Querverweise zwischen den Schlagworten.
- Viele semantische Probleme werden gelöst und Wortkombinationen zugelassen.
Nachteile:
- Nicht so spezifisch wie natürlichsprachige Verschalgwortung.
- Erfordert mehr Zeit und Aufwnad zur inhaltlichen Erschließung.
- Einigen Nutzern ist das vorgegebene Vokabular zu eingeschränkt.
