Organisatorische Ebene
Um für ein Unternehmen die richtige Wissensorganisation zu finden, müssen die individuellen Merkmale einer Firma wie Branche, Größe und Kultur des Unternehmens berücksichtigt werden. Davon ausgehend wird eine Organisation geschaffen werden, die den Wissens- bzw. Informationsbedarf der Mitarbeiter deckt und gleichzeitig die Geschäftsprozesse optimiert.
Die alltägliche Geschäftstätigkeit lebt vom regelmäßigen Wissens- bzw. Informationsaustausch zwischen den Mitarbeitern. Eine Hauptaufgabe des Wissensmanagements ist es, zum richtigen Zeitpunkt, das richtige Wissen in der richtigen Form bereitzustellen, um damit den Wissenstransfer zu garantieren und die damit verbundenen Geschäftsprozesse zu optimieren.
Bei der organisatorischen Ebene ist es entscheidend, Wissen und Prozesse zu verknüpfen und nicht isoliert zu betrachten, denn gerade die wissensintensiven Prozesse (Arbeitsprozesse, bei denen qualitativ hochwertiges, erfolgskritisches Wissen benötigt oder generiert wird) müssen in das Konzept und somit in die Strategie eingebunden werden. So können zum Beispiel durch die verbesserte Informationsbereitstellung und die damit verbundene Wissensgenerierung, überflüssige Prozessschritte und die entsprechende Komplexität abgebaut werden.
